Zweite Generation
ZellulosealkoholBioethanol der zweiten Generation (2G) greift auf bisher ungenutzte (ligno-)zellulosehaltige Pflanzenteile zurück, beispielsweise Stroh oder Maiskolben. Die industrielle Erzeugung von 2G-Ethanol steht jedoch noch am Beginn. Gesetzliche Rahmenbedingungen haben vor allem in den USA und in Europa zu intensiver Forschung und Entwicklung von 2G-Verfahren geführt. Um die Tauglichkeit dieser Verfahren in einem größeren Maßstab nachzuweisen, werden Demonstrationsanlagen errichtet. Kernbereich der Neuentwicklungen ist die Aufbereitung des Rohstoffes. Das Stützgerüst der Pflanze, die Lignozellulose, muß aufgebrochen werden, um anschließend die Zellulose der Verzuckerung zugänglich zu machen. Aus dem dabei entstehenden Hydrolysat wird Bioethanol - wie im klassischen Prozess - durch Fermentation, Destillation und Dehydration gewonnen. Für diese Verfahrensschritte wird modifizierte Technologie der ersten Generation eingesetzt.
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